Vergangenen Winter habe ich auf unserem Dachboden herumgestöbert und alte Schätze entdeckt.
Teils beim Sperrmüll gefunden und einige habe ich vor dem Verschrotten auf dem Wertstoffhof gerettet.
Es sind alles Gebrauchsgegenstände, an die ich mich noch gut erinnern kann.
Nehmt euch ein bisschen Zeit, denn es kommen viele Bilder!
Hier ist ein Holz-Butterfass zu sehen.
Diese Räder eines kleinen Leiterwagens haben eine Sperrmüllaktion überstanden und sind vor vielen Jahren bei uns auf dem Dachboden gelandet.
Ein alter Schleifstein, der hin und wieder noch benützt wird.
Allerdings ist dies länger nicht mehr geschehen, denn es hat sich schon Moos auf dem Stein angesiedelt.
Eine alte Petroliumlaterne, die früher gute Dienste geleistet hat.
Zwar auch schon sehr in die Jahre gekommen, aber man könnte diese Schöpfkellen noch benützen.
Entsorgte Blumen-Tontöpfe, die ich am Wertstoffhof gefunden und vor dem Zerdeppern gerettet habe.
Man kann es sich gar nicht mehr vorstellen!
In diesem alten Waschtopf wurde früher unsere Kochwäsche gewaschen.
Zwar schon etwas moderner, aber auch dieses alte Hollandrad habe ich vor dem Sperrmüll gerettet und ihm einen Ehrenplatz im Eingangsbereich gegeben.
Noch so ein Relikt aus der Nachkriegszeit.
Mit diesem Karren haben die Bauern ihre vollen Milchkannen zu einer Milchsammelstelle gefahren.
Und in diesem Holzfass haben wir Weißkraut eingestampft und es wurde Sauerkraut davon.
Und nun noch ein kleiner Streifzug durch unseren Garten.
Die Quitten blühen zur Zeit wunderschön.
Meist gibt es eine reichliche Ernte, denn sie blühen fast immer erst nach den Eisheiligen und sind dadurch nicht so Frost gefährdet.
Ich mache hauptsächlich Marmelade davon. Köstlich und gesund!
Wie aus Porzellan!
Wilde Margeriten strahlen mit der Sonne um die Wette.
Nach den Aurikeln und Schneeglöckchen bereichern sie jetzt lange Zeit unsere Wiese.
Da, wo noch vor Kurzem Tulpen dominierten, bringen jetzt Zierlauch und Pfingstrosen Farbe in´s Beet.
Die erste Klatschmohnblüte.
Bald wird wieder der ganze Garten in einem leuchtenden Rot erstrahlen.
Sie sind eine Hummel- und Bienenweide!
Berg-Flockenblume, die einen immensen Vermehrungsdrang hat und gelegentlich in ihre Schranken gewiesen werden muss.
Goldlack, der den Winter gut überstanden hat.
Und auch die Akeleien tanzen nun munter durch den ganzen Garten.
Meine haben sich alle von einer einzigen Wildstaude vermehrt und viele bunte Farben sind im Laufe der Jahre entstanden.
Eine ehemals vergessene Zwiebel, die uns im Frühjahr nun schon Jahrelang mit frischem Grün versorgt.
In den Blüten werden sich bald unzählige Hummeln, Wild- und Honigbienen tummeln.
Ist sie nicht Imposant?
Ein Prachtexemplar von einer Rhabarberblüte.
Zum Schluss nun noch einen kurzen Blick von unserem Eingangsbereich in einen Teil des Gemüsegartens.
Ach, wenn ich nur ein bisschen mehr Lust hätte dieses technische Gerät hier zu bedienen. Ihr könntet viel öfter einen Beitrag von mir bekommen.
Aber: Ich bin leidenschaftlich gerne im Garten, wohin ich mich nun auch noch einmal begeben werde.
Habt alle zusammen eine gute Woche.....und wir hier in Franken hoffen weiterhin auf Regen!


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