Montag, 9. Mai 2016

Farbenpracht im Frühling


Nach einer ungewollt langen Pause möchte ich mich wieder zurückmelden.
Die Krokusse sind längst verblüht und auch die bunte Farbenpracht der Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen verblasst zusehends.
Die Frühlingsblüher nehmen bei sommerlichen Temperaturen schnell Abschied und sie erfreuen uns leider nur kurze Zeit mit ihrem Feuerwerk an Farben.



Im Eingangsbereich begrüßen Kaiserkronen und Polsterstauden die Eintretenden.



Eine Ligusterhecke begrenzt unseren Nutzgarten zur Straße hin. Dazwischen ist ein Grasstreifen mit anschließenden Stauden und Sträuchern.
Ein bisschen zu erahnen ist die Rundung des Gemüsegartens.



Durch das kühle und feuchte Wetter im April haben die Zwiebelblumen uns lange Zeit Freude gemacht.



Links im Bild ist eine mit Efeu bewachsene Totholzhecke zu sehen. Igel und Spitzmäuse fühlen sich wohl darin.



Nur hier fühlen sich meine weißen Tulpen wohl! An anderen Stellen sind sie, unerklärlicherweise, nicht wieder gekommen.



Fehlt nur noch der Kuchen! (;- ))



Dichternarzissen in strahlendem weiß. Meine absoluten Lieblingsnarzissen!.



Und plötzlich in der Nacht minus 2.2°.
Das hat verschiedenen Blüten so gar nicht gefallen!



Und auch unser Amselvater hatte die Nase gestrichen voll.
Ihm haben dem Petrus seine Kapriolen so gar nicht gefallen!



Mindestens die Hälfte der Stachelbeeren sind diesen Temperaturen zum Opfer gefallen...und dabei hatte ich vorgesorgt und sie mit Vlies umwickelt. Schade!



Unser Charly ist auch wieder gekommen!
Er begutachtet seine neue Bleibe von allen Seiten.



Gäste, von denen ich vermute, dass sie in der Nähe ihre Kinderstube eingerichtet haben.
Es sind zwei Mönchsgrasmücken-Pärchen, die sich immer wieder an den angebotenen Äpfeln laben.
Hier ist Frau Grasmücke zu sehen.



....und hier der Gatte.
Die angebotenen Äpfel werden von verschiedenen Singvögeln noch immer gerne angenommen.



Herr Buchfink!



"Also, jeder eine Hälfte!" Abgemacht!!



Nur auf der Durchreise!
Ein Teichfrosch macht Zwischenstation in unserem als Vogeltränke geplanten Teich.



Auch unsere Zauneidechse Hieronymus ist wieder bei uns eingekehrt.



Überraschung!
Heute habe ich zum ersten Mal "Lady Blue" (Holzbiene) wieder gesehen!
Sie hat den morschen Apfelbaumstamm, in dem sie vergangenes Jahr ihre Kinderstube eingerichtet hatte, wieder inspiziert.
Sie ist schon eine imposante Erscheinung!



Sammelsurium an Wildbienenfutter.
Weiße Taubnesseln, Lungenkraut und Knoblauchsrauke.



Schlüsselblumen in ihrer vollen Schönheit!



Kriechender Günsel.



Beinwell. Ein echter Hummelmagnet!



Und jetzt noch ein absolut empfehlenswertes Pflanzenbuch von  (Günstig Gärtnern)  Elke Schwarzer.
Ich bin begeistert davon und kann es wärmstens empfehlen. Es macht Spaß darin zu lesen und es war einige Abende meine Nachtlektüre, die ich auch jetzt immer wieder gerne in die Hand nehme, um Wissenswertes nachzuschlagen.



Die Reste unserer letztjährigen Apfelernte.
Noch knackig, mit festem Biss!
Dieser Mörtelkübel, den ich dick mit Zeitungen ausgekleidet hatte, stand den ganzen Winter über in unserem Geräteschuppen. Ich hatte zusätzlich noch zwischen jede Lage Äpfel Zeitungen gelegt.
Es hat wunderbar funktioniert!
 


Mit diesem Tulpenpotpourrie möchte ich mich für heute verabschieden.
Ich wünsche euch allen eine gute Gartenwoche.


Sonntag, 17. Januar 2016

Endlich Winter!

Ich bin schon noch da, aber ohne Ankündigung in die Winterpause gegangen!

Nach meinem letzten Eintrag kam ich nicht mehr zum Schreiben und im Winter gibt es nicht so doll viel zum Zeigen bei mir.

Wenn alle Beete leer geräumt, die Ernte eingebracht ist, die letzten Rosen verblüht sind, gibt es trotz alledem noch immer viel zu tun und wenn dann der Schnee nicht endlich alles unerledigte zudeckt, finde ich kein Ende.
Das Säubern und Einölen der Geräte bildet, bevor ich sie zur Winterpause in den Schuppen stelle, den Abschluss des Gartenjahres.
Doch dieses Jahr ließ der Winter lange auf sich warten. Er hat sozusagen bei uns erst vor zwei Tagen angefangen! Schön, denn nun kann ich endlich meinen übervollen Stopf- und Flickkorb in Angriff nehmen und die vielen liegengebliebenen Arbeiten im Haus erledigen.

Endlich Winter!     



Herzlich Willkommen! 



Natürlich konnte ich nicht widerstehen und so hatte ich mir vor Weihnachten einen Arm voll Weidenzweige, von der nahe gelegenen Grünschnittdeponie, mit nach Hause genommen.
Zu Weihnachten gab´s dann für unsere Freunde ein kleines Kränzchen mit guten Wünschen versehen.  


Der Bau und die Bereitstellung von Wildbienenkinderstuben liegen mir sehr am Herzen und ein Weiteres ist bereits in Planung und wird demnächst "vom Band" gehen.
In sonniger Lage fühlen sich unsere kleinen Obstbestäuber besonders wohl.
   

Ich wünsche euch allen eine schöne Winterzeit, mit viel Ruhe und Entspannung und Beine hoch legen und Schneballschlacht machen und.......durchschnaufen!

Wenn die Krokusse blühen bin ich wieder da!!!


Montag, 23. November 2015

Ernten und verarbeiten


Indian Summer
Es sind die Laubbäume, die die Natur mit wunderschönen Farben schmücken.
Ein Blick aus meinem Garten in einen gegenüber liegenden Berghang.
Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen Blick genießen konnte.



Und dann war da doch noch was!
Erntezeit, die mich einige Wochen auf Trab hielt.
Unser Boscoop hing brechend voll und bescherte uns eine überreiche Ernte.



Das sieht nach Arbeit aus!




Knackig, saftig, gesund!



Geräteschuppen und Garage wurden kurzzeitig als Zwischenlager genutzt.




Natürlich wartete die ganze Familie auf den ersten leckeren Apfelkuchen.



Den wir uns dann genüsslich schmecken ließen.



Auch unser Quittenbaum hing übervoll und musste gestützt werden.
Ich mache Gelee, Marmelade und Saft daraus und es gibt auch immer noch eine ganze Menge zum Verschenken.




Auch Weintrauben gab es in Hülle und Fülle und den tägliche Nachtisch pflückten wir frisch von den Rebzweigen.



Zum Ende der Saison wanderten die übrig gebliebenen Trauben in den Entsafter und bescherte uns literweise Traubensaft. Köstlich und sehr gesund.



Mein Holzofen in der Küche hatte einige Tage allerhand zu tun.



Liter für Liter floss durch den Schlauch in die Flaschen.



Eine Nachmittagsbeschäftigung.
Etwa 6 l Saft und 10 Gläser Gelee.



Und dann war da ja auch noch die Kartoffelernte!
In guten Jahren versorgt uns unser Garten bis in´s zeitige Frühjahr hinein.



Der Herbst hält Einzug und die Bäume stellen sich auf die Winterruhe ein.
Blatt um Blatt fällt auf die Erde und bedeckt sie.
Nicht alles kann man da, wo es hin fällt, liegen lassen und ich verteile es im Gemüsegarten und unter Sträuchern. Einige Haufen dienen unserem Igel als Überwinterungsquartier.



Ein zweites Hochbeet ist auch fertig gestellt worden, was mir in der Erntezeit gar nicht in den Kram passte. Aber nun bin ich froh, dass wir das geschafft haben.



Eins und eins das macht zwei!!
Mein Göttergatte baute mir ein zweites Hochbeet.
Sehr zu empfehlen! Und im fortgeschrittenen Alter ist dies kein Luxus mehr!



Natürlich wurde es gleich befüllt und winterfest gemacht.
Mit einer dicken Laubschicht oben ´drauf!



Cotoneaster und Zierapfel laden Amsel und Co. zum Naschen ein und sind eine wertvolle Nahrungsquelle.



In einer weiteren Futterquelle sitzt ein Rotkehlchen und begleitet mich mit seinem melodischen Gesang.
Auch die Ebereschen hängen übervoll und sehen zudem noch wunderschön aus.


Die Ernte ist nun längst abgeschlossen und der Garten geht in die Winterruhe.
Es fiel am Wochenende ein erster zaghafter Schnee, der noch liegen geblieben ist und uns auf die Winterzeit einstimmt.
Herzliche Grüße und ich wünsche euch eine gute und frohe Woche, Helge

Montag, 16. November 2015

Laub - ein Segen für den Garten und Winterquartier für den Igel

Da bin ich wieder!
Meine längere Blogpause möchte ich hiermit beenden und mit einem Beitrag, der mir sehr am Herzen liegt, beginnen. 

Laub gibt es jetzt in Hülle und Fülle und wird mitunter als "Gold" des Gärtners bezeichnet. 
Laub ist sehr wertvoll für den Garten und findet vielerlei Verwendung. 
als Abdeckmaterial für Baumscheiben;
als Füllmaterial für den Mischkompost;
als Winterschutz für frostempfindliche Pflanzen;
für die Bodenbedeckung von Sträuchern und Hecken;
zum Mulchen von Beerensträuchern;
zum Abdecken von Gemüse- und Hügelbeeten;
als Winterquartier für Igel und andere Nützlinge.

Unsere Linde versorgt uns mit ausreichend Material, was ich inzwischen im Garten untergebracht habe.



Außerdem liebe ich es, durch raschelndes Laub zu stapfen und es fällt mir am Anfang oft schwer den Rechen in Betrieb zu nehmen.



Der Gemüsegarten bekommt eine schützende Decke...




...und auch das Hochbeet wird gut eingepackt.



"Hallo, hier ist noch ein freies Winterquartier zu haben!"
Ich hoffe sehr, dass von unserer Igelfamilie wenigstens einer bei uns einziehen wird.



Man kann so ein Winterquartier mit sehr viel Aufwand betreiben. Muss es aber nicht!
Es genügt ein großer, trockener  Laubhaufen!
Ich hab noch einen überdachten Eingang im Angebot.



Damit das Laub nicht vom Winde weggeweht werden kann, genügt es, wenn man ein paar Fichtenzweige darüber legt.
Wer ein Igelhäuschen einbauen möchte, sollte das Innere mit Stroh oder Laub auspolstern.
Keinesfalls mit Heu, denn das fault sehr schnell, wenn es feucht wird.



Hier habe ich einen weiteren Laubhaufen aufgeschüttet.



Und das war im Sommer die Kinderstube unserer Igelfamilie.
Unter den verwelkten Blättern des Rhabarber hatte sich Mutter Igel eine kuschelige Wohnung eingerichtet.
Links unten im Bild ist gerade ein Junges, welches die nähere Umgebung erkundet, zu sehen.



Eine Nachtaufnahme.
Da die Igelkinder bald sich selbst überlassen werden, konnten wir sie nicht lange beobachten.
Einige Abende konnten wir noch das Rascheln hören, wenn sie durch den Garten gestreift sind, aber dann waren sie plötzlich nicht mehr da.....



....und so hoffe ich, dass sich im nächsten Jahr wieder einige bei uns blicken lassen.
 


Ein putziges Kerlchen.... und muss schon alleine für sich sorgen.
Es war Spätsommer und ich denke, dass er sich noch genügend Speck angefuttert hat.



Sie wollen´s alle noch einmal wissen!
Chrysanthemen, die erst sehr spät zum Blühen kamen und jetzt ihre ganze Pracht zeigen.



Die Letzten ihrer Art.



Viel zu früh!



Auch diese Herbstaster hat viel zu spät zum Blühen angefangen und wird jetzt wohl bald dem angekündigten Nachtfrost zum Opfer fallen.



Die Mozartrose hat uns sehr viel Freude gemacht.
Sie hat unermüdlich den ganzen Sommer geblüht und erfreut uns noch immer mit buschigen Blütendolden.



Christrosen lieben kalkhaltigen Boden.
Das wusste ich bisher nicht und habe sie immer falsch behandelt und sie hatten immer schwarzfleckige Blätter und schlecht geblüht.
Dieses Jahr nun habe ich sie mit Eierschalen versorgt und kalkhaltigem Wasser gegossen......und siehe da!!!
Sie lieben ansonsten Halbschatten und stehen gerne unter/hinter Laubhecken.


Das war´s für heute!
Im nächsten Beitrag werde ich euch zeigen, warum ich so lange nicht´s hab hören lassen.
Mir war der Beitrag mit dem Laub und Igel wichtig und deshalb habe ich den vorgezogen.
Bin eh schon reichlich spät dran!

Ich wünsche euch allen eine gute Woche!





Sonntag, 4. Oktober 2015

Blogpause bald vorbei ....




Nachdem unser Besuch heute wieder gut in der Heimat angekommen ist und ich mich noch mit den Resten einer unschönen Sommergrippe herumschlage, möchte ich kurz etwas von mir hören lassen.
Noch fehlt mir die Zeit für einen neuen Beitrag aus meinem Garten. Ich kann euch jedenfalls sagen: Es gibt viel zu tun  und ich denke, dass ich bald wieder "in der Spur" bin!


Diese Woche muss ich noch bei den Vorbereitungen zu einem großen Apfelfest, welches am kommenden Wochenende in unserer Gemeinde statt findet, mit helfen. 
Danach heißt es dann: Ärmel hochkrempeln und los geht es im Garten!

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, frohes Schaffen im Garten und eine gute Ernte.