Da bin ich wieder!
Meine längere Blogpause möchte ich hiermit beenden und mit einem Beitrag, der mir sehr am Herzen liegt, beginnen.
Laub gibt es jetzt in Hülle und Fülle und wird mitunter als "Gold" des Gärtners bezeichnet.
Laub ist sehr wertvoll für den Garten und findet vielerlei Verwendung.
als Abdeckmaterial für Baumscheiben;
als Füllmaterial für den Mischkompost;
als Winterschutz für frostempfindliche Pflanzen;
für die Bodenbedeckung von Sträuchern und Hecken;
zum Mulchen von Beerensträuchern;
zum Abdecken von Gemüse- und Hügelbeeten;
als Winterquartier für Igel und andere Nützlinge.
Unsere Linde versorgt uns mit ausreichend Material, was ich inzwischen im Garten untergebracht habe.
Außerdem liebe ich es, durch raschelndes Laub zu stapfen und es fällt mir am Anfang oft schwer den Rechen in Betrieb zu nehmen.
Der Gemüsegarten bekommt eine schützende Decke...
...und auch das Hochbeet wird gut eingepackt.
"Hallo, hier ist noch ein freies Winterquartier zu haben!"
Ich hoffe sehr, dass von unserer Igelfamilie wenigstens einer bei uns einziehen wird.
Man kann so ein Winterquartier mit sehr viel Aufwand betreiben. Muss es aber nicht!
Es genügt ein großer, trockener Laubhaufen!
Ich hab noch einen überdachten Eingang im Angebot.
Damit das Laub nicht vom Winde weggeweht werden kann, genügt es, wenn man ein paar Fichtenzweige darüber legt.
Wer ein Igelhäuschen einbauen möchte, sollte das Innere mit Stroh oder Laub auspolstern.
Keinesfalls mit Heu, denn das fault sehr schnell, wenn es feucht wird.
Hier habe ich einen weiteren Laubhaufen aufgeschüttet.
Und das war im Sommer die Kinderstube unserer Igelfamilie.
Unter den verwelkten Blättern des Rhabarber hatte sich Mutter Igel eine kuschelige Wohnung eingerichtet.
Links unten im Bild ist gerade ein Junges, welches die nähere Umgebung erkundet, zu sehen.
Eine Nachtaufnahme.
Da die Igelkinder bald sich selbst überlassen werden, konnten wir sie nicht lange beobachten.
Einige Abende konnten wir noch das Rascheln hören, wenn sie durch den Garten gestreift sind, aber dann waren sie plötzlich nicht mehr da.....
....und so hoffe ich, dass sich im nächsten Jahr wieder einige bei uns blicken lassen.
Ein putziges Kerlchen.... und muss schon alleine für sich sorgen.
Es war Spätsommer und ich denke, dass er sich noch genügend Speck angefuttert hat.
Sie wollen´s alle noch einmal wissen!
Chrysanthemen, die erst sehr spät zum Blühen kamen und jetzt ihre ganze Pracht zeigen.
Die Letzten ihrer Art.
Viel zu früh!
Auch diese Herbstaster hat viel zu spät zum Blühen angefangen und wird jetzt wohl bald dem angekündigten Nachtfrost zum Opfer fallen.
Die Mozartrose hat uns sehr viel Freude gemacht.
Sie hat unermüdlich den ganzen Sommer geblüht und erfreut uns noch immer mit buschigen Blütendolden.
Christrosen lieben kalkhaltigen Boden.
Das wusste ich bisher nicht und habe sie immer falsch behandelt und sie hatten immer schwarzfleckige Blätter und schlecht geblüht.
Dieses Jahr nun habe ich sie mit Eierschalen versorgt und kalkhaltigem Wasser gegossen......und siehe da!!!
Sie lieben ansonsten Halbschatten und stehen gerne unter/hinter Laubhecken.
Das war´s für heute!
Im nächsten Beitrag werde ich euch zeigen, warum ich so lange nicht´s hab hören lassen.
Mir war der Beitrag mit dem Laub und Igel wichtig und deshalb habe ich den vorgezogen.
Bin eh schon reichlich spät dran!
Ich wünsche euch allen eine gute Woche!




